TANZWUT Uraufführung - Premiere 29.05.2027, Stadttheater Fürth

Der Sommer 1945 war eine Befreiung
Ein Musical von Thomas Pigor und Thilo Wolf

Stadttheater Fürth | In Kooperation mit dem Theater und Orchester Neubrandenburg und der August Everding Theaterakademie in München
Musikalische Leitung: Thilo Wolf
Inszenierung: Christopher Tölle
Bühne: Tilmann von Blomberg
Kostüme:Heike Seidler
Licht: Tobias Bischofsberger
Arrangements: Thilo Wolf, Christoph Müller
Gäste: Studierende der Theaterakademie August Everding und Thilo Wolf Orchester
Verlag: Wavehouse Entertainment

 

Der Krieg ist vorbei. Die Städte liegen in Trümmern. Hunger, Schwarzmarkt und Ungewissheit bestimmen den Alltag. Viele Männer sind gefallen, vermisst oder noch in Kriegsgefangenschaft. Es sind vor allem die Frauen, die das Leben neu organisieren. Und dennoch geschieht etwas Erstaunliches: Zwischen Ruinen entsteht Hoffnung. Musik erklingt wieder. Menschen lachen, verlieben sich und tanzen. Tanzwut erzählt von dieser einzigartigen Zeit des Aufbruchs – mit Humor, Emotion und einer großen Portion Lebensfreude.

Im Mittelpunkt stehen mehrere Frauen unterschiedlicher Generationen, die den Mut finden, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Zwischen Schwarzmarkt, amerikanischen Besatzungstruppen und improvisierten Tanzveranstaltungen entsteht eine Geschichte über Freundschaft, Neuanfang und den unbändigen Wunsch nach Leben.
Ohne die Schrecken der Zeit auszublenden, erzählt TANZWUT mit Leichtigkeit von einem historischen Moment, in dem Menschen trotz aller Verluste wieder Zukunft wagten.

Musikalisch schlägt Tanzwut eine Brücke zwischen Swing, frühem Jazz, Boogie Woogie, den ersten Einflüssen des Rock'n'Roll und deutschen Schlagern der Nachkriegszeit. 
Die Musik ist nicht nur Begleitung der Handlung, sondern Ausdruck einer Generation, die nach Jahren der Diktatur ihre Stimme wiederfindet.

 

Warum Tanzwut?

Tanzwut erzählt keine Geschichte über den Krieg.
Es erzählt davon, wie Menschen nach dem Krieg wieder den Mut fanden zu leben.
Es ist ein Musical über Hoffnung.
Über Freiheit.
Und über die Kraft von Musik, die selbst in den dunkelsten Zeiten Menschen miteinander verbindet.

Themen

 

Tanzwut verbindet historische Authentizität mit Themen, die bis heute aktuell sind:

 

• Neuanfang nach einer gesellschaftlichen Katastrophe
• Die Stärke der Frauen in Zeiten des Umbruchs
• Die Frage nach Freiheit und der Umgang mit der eigenen Vergangenheit
• Selbstbestimmung und gesellschaftliche Zwänge
• Lebenshunger und Aufbruch in einer Zeit der Unsicherheit
• Musik und Tanz als Ausdruck von Widerstand und Freiheit

 

Sommer 45. In ihrer halb zerstörten Wohnung wohnt Betty mit der Einquartierten Edeltraut und ihrer jugendlichen Tochter Toni. Mit deren Schwarzmarktvermögen eröffnen sie einen Tanzkeller, der zum Ausgangspunkt der wiedererwachten Lebenslust in den Ruinen wird.  Doch während Edeltraut sich in den GI Bob verliebt, wird Tonis Zigarettenvorrat von der Polizei beschlagnahmt. 

Termine 

 

Premiere: Sa 29.05.2027, 19:30Uhr, Stadttheater Fürth 

Weitere Termine: So 30.05.2027 - Sa 05.06.2027 

Publikumsgespräch: Do 03.06.2027, im Anschluss der Vorstellung 

Hinterbühnen-Party: Sa 05.06.2027, Im Anschluss der Vorstellung 

Tickets finden sie hier

Das Autorenteam

 

Mit Thomas Pigor und Thilo Wolf treffen zwei außergewöhnliche Künstler aufeinander.

Der erfolgreiche Musical- und Chansonautor Thomas Pigor verbindet seine pointierte Erzählkunst, seinen sprachlichen Witz und seine große Bühnenerfahrung mit der musikalischen Handschrift des vielfach ausgezeichneten Jazzmusikers, Komponisten, Arrangeurs und Bandleaders Thilo Wolf.

Gemeinsam entwickeln sie ein neues deutsches Musical, das Geschichte mit Humor, großer Musik und emotionalen Figuren verbindet.

Hintergründe

 

Die Geschichte basiert auf zahlreichen Zeitzeugenberichten, historischen Anekdoten und authentischen Begebenheiten aus den ersten Nachkriegsmonaten. 
Illegal organisierte Tanzabende, improvisierte Musikveranstaltungen, der Schwarzmarkt und das Zusammenleben mit den alliierten Besatzungstruppen bilden den historischen Rahmen einer außergewöhnlichen Epoche.